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ELEKTROSMOG
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Leseprobe
EINLEITUNG
"Elektrosmog" - der Titel des Werkes, ist aus der
englischen Bezeichnung für Luftverunreinigung "SMOG"
(Smoke,----Rauch, Fog=Nebel) adaptiert worden. Der Ausdruck
"Elektrosmog" ist ein schon weltweit eingebürgerter
Begriff für Umweltbelastung durch elektromagnetische
Felder und Strahlen. Deswegen ist dieser Begriff auch in diesem
Werk verwendet worden, obwohl er linguistisch gesehen nicht
ganz korrekt ist. Ein anderer Titel, "Elektrosmog in
Bildern", würde zum Inhalt des Buches besser passen,
aber den würden die Zielgruppen vielleicht weniger ernst
nehmen.
Dieses Werk ist als Dokumentation für diejenigen gedacht,
die beweisen möchten, daß zwischen elektromagnetischer
Umwelt und lebenden Objekten eine Wechselwirkung besteht,
aber auch als "Lehrbuch" für diejenigen, die
wegen einer Erkenntnislücke das nicht wissen, oder aus
bestimmten Gründen nicht wissen wollen.
Hier werden theoretische Überlegungen erörtert,
nach Möglichkeit mit Messergebnissen und praktischen
Erfahrungen belegt. Die theoretischen Überlegungen konzentrierten
sich auf zwei Bereiche: einer ist die Zellmembran, mit ihrer
vielseitigen Funktion, der andere ist der Verlauf von Bioreaktionen,
wobei die kurzlebigen Radikale und Ionen eine wichtige Rolle
spielen.
Es ist bekannt, dass durch lokale Feldsprünge, bzw. Stromstöße,
die Zellmembranen sich örtlich öffnen und sich dann
wieder schließen, genauso wie bei der Zellteilung. Das
ist die Grundlage für Zellverschmelzung und Genübertragung
(Genmanipulation).
Unter dieser Einwirkungsschwelle werden lonenkanäle,
d.h. Membranproteine mit entsprechenden Konsequenzen reagieren
(spannungsgesteuerte lonenkanäle, s.P.7).
Bei der Beurteilung der "Phänomene" dieser
Grenzwissenschaft ist es wichtig, sie aus mehreren Fachgesichtspunkten
zu betrachten, mindestens von der Seite der Biologie, Physik
und Chemie. Es kann passieren, dass für einen der betrachtete
Vorgang eine Bagatelle ist, für den anderen entpuppt
er sich als wichtig. So z.B. für einen Physiker ist ein
"Stromstoß" keine Besonderheit, für einen
Biologen ist das ein "Biosignal", mit Öffnung
der Ionenkanäle verbunden, für einen Chemiker aber
bedeutet das die Auslösung einer ganzen Palette von "Enzymaktivitäten",
und sogar pH-Wert-Änderung, mit allen Konsequenzen.
Bei eventuellen anfänglichen Misserfolgen bei Versuchen,
sollte man nicht gleich mit der Arbeit aufhören, sondern
es ist ratsam, die Versuchsmethode zu verfeinern und das Einsatzpersonal
richtig zu wählen, so wie das unter P.3. beschrieben
ist.
Dieses Werk ist keine "Enzyklopädie", aber
genauso für Laien, Baubiologen und andere Interessierte,
die sich mit dem "Elektrosmog-Problem" beschäftigen,
als auch für das Postgraduierte-Studium, insbesondere
für Ärzte, Biologen, Chemiker und Physiker, geeignet.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr.
P.-E. Leuthold, Prof. Dr. N. Leitgeb, sowie Herrn Prof. Dr.-
Ing. H.-J. Haubrich und Prof. Dr. Rundstrot-Bauer für
die freundliche
An dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr.
P.-E. Leuthold, Prof. Dr. N. Leitgeb, sowie Herrn Prof. Dr.-
Ing. H.-J. Haubrich und Prof. Dr. Rundstrot-Bauer für
die freundliche Überlassung von Abbildungen ganz herzlich
bedanken. Ferner Dank gebührt auch meiner Familie, die
während des Schreibens des Manuskriptes unzählige
Male auf gemütliches Beisammensein und auf Wochenendausflüge
verzichten musste. Insbesondere danke ich meiner Frau, Agota
Miklosi-Varga M.A., die das ganze Manuskript maschinell geschrieben
hat, und meiner fleißigen Tochter Zsuzsanna für
die grammatische und stilistische Verbesserung des Manuskriptes.
Nicht zuletzt danke ich der Colordruck Leipzig GmbH für
ihr Engagement am Zustandekommen dieses Buches.
Ich hoffe, dass dieses Buch eine vielseitige Anwendung findet
und zur Aufklärung und Verständigung zwischen den
Fachdisziplinen beitragen wird, sowie, dass es als Hilfswerk
für engagierte Vorkämpfer für die aktuelle
Strahlenhygiene dienen wird.
Heidelberg, Februar 1995, Der Verfasser |
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